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    Kochfelder Vergleich: Induktion oder Cerankochfeld

    Das alte Kochfeld ist defekt - oder einfach "zu alt". Ein Neues darf her? Wer keinen Gas-Anschluss in der Küche sein eigen nennt, steht dann vor dem Vergleich zwischen einem Induktionskochfeld und Cerankochfeld. Aus Platzgründen kann es in der Regel nur eins von beiden werden. Aber welches? Anhand vom Kochverhalten, den zu erwartenden Stromkosten und ganz individuellen Faktoren lässt sich die Entscheidung leichter treffen.
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    Vergleich zwischen Induktionskochfeld und Cerankochfeld

    Die Stiftung Warentest prüft alle paar Jahre gängige Kochfeldmodelle auf Herz und Nieren. Mit dabei sind in der Regel die Posten "Anschaffungskosten", "Energiekosten" und das allgemeine Kochverhalten. Die Kochfeld Testberichte listen das alles im Detail auf. Die gerundeten Zahlen in der unten stehenden Tabelle stammen von Stiftung Warentest aus dem aktuellen Kochfelder Vergleich 02/2015.

    Vergleich Induktionskochfeld Cerankochfeld
    Anschaffungskosten 299,-€ bis 3.800,-€
    (plus Töpfe)
    287,-€ bis 860,-€
    maximale Leistung in Kilowatt/Stunde (Durchschnittswerte) 7,2 kW/h bis 7,4 kW/h 6,9 kW/h bis 7,5 kW/h
    zu erwartende Stromkosten in 10 Jahren (Durchschnittswerte) 810,-€ bis 950,-€ 1.000,-€ bis 1.200,-€
    Temperaturregelung

    + Warmhaltefunktion

    + Pause-/Stoppfunktion

    + Warmhaltefunktion

    + Pause-/Stoppfunktion

    Häufiges Thema bei der Entscheidung zwischen Induktionskochfeld und Cerankochfeld: passende Töpfe. Sind diese ferromagentisch, können sie sowohl für Induktion als auch für klassische Ceranfelder verwendet werden. Der Test ist einfach: Einen Magneten an den Topf- oder Pfannenboden halten. Bleibt der Magnet haften, steht der Verwendung auf dem Induktionskochfeld nichts entgegen.

    Bildquelle: © thomasklee - Fotolia.com

    Die Anschaffungskosten vom Induktionskochfeld erhöhen sich also unter Umständen noch durch die notwendige Anschaffung ferromagnetischer Töpfe und Pfannen. Ein Punkt im Kochfelder Vergleich, der besonders bei sehr hochwertigem vorhandenem Kochgeschirr ins Gewicht fällt. Wer die vorhandene Ausstattung weiter nutzen möchte, greift vielleicht auf ein Domino Kochfeld zurück und kombiniert Ceran- mit Induktionskochfeld.

    Vergleich: Individuelle Vorlieben & Kochverhalten

    Mit dem Induktionskochfeld kocht es sich rasanter, Stichwort Aufheizzeiten. Zumindest, wenn man bisher auf dem Cerankochfeld gezaubert hat. Statt auf höchster Stufe, können Töpfe und Pfannen beim Induktionskochfeld mit wesentlich kleineren Stufen aufgeheizt werden. Wer die Schnelligkeit vom Induktionskochfeld im Vergleich zum Cerankochfeld komplett auskosten will, schnippelt am besten alle Zutaten vorab und stellt sie direkt neben das Kochfeld.

    Vergleich Induktionskochfeld Cerankochfeld
    Aufheizzeiten von Töpfen und Pfannen + Kochverhalten ähnlich wie Gas: sehr schnelles aufheizen - merklich langsameres aufheizen im Vergleich zu Gas- oder Induktionskochfeld
    Restwärme vom Kochfeld

    +/- kaum Restwärme, kein nachgaren

    +/- Restwärme spürbar & nutzbar zum nachgaren

    Der Vergleichspunkt "Restwärme" ist zweischneidig: Wer bisher mit Bedacht und aus Energiespargründen mit Restwärme gekocht hat, muss sich beim neuen Induktionskochfeld umstellen. Denn verwertbare Restwärme gibt es fast nicht. Stattdessen ist das "Garen auf den Punkt" mit dem Induktionskochfeld im Vergleich zum Glaskeramikkochfeld deutlich leichter. Kochfeld aus, Hitze weg.

    Reinigung und Pflege sind beim Kochfeld, egal mit welcher Energiequelle darunter, gleich. Dafür sorgt das Ceran im Cerankochfeld: kratzfest, unempfindlich gegen Hitze, leicht zu reinigen.

    Die Fachbetriebe für Küchenplanung können in der Regel mit Cerankochfeld und Induktionskochfeld aufwarten und beraten bei der Entscheidung für oder gegen eines der beiden.

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    Dieser Artikel wurde erstellt von: Sabrina Sailer, Redakteur www.Moderne-Kueche.com