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Ideal genießen: Wein aus dem Weintemperierschrank

Ein bis zwei Tage hält sich ein guter Wein im normalen Kühlschrank. Dann aber geht es rapide abwärts mit seinem Aroma, sagen Weinexperten. In den Kühlschrank gehört die gute Weinflasche also eher nicht. Wohin dann? Wer keinen klassischen Weinkeller hat, steht damit vor einem Lagerproblem. Denn Wein mag es dunkel und gleichmäßig temperiert. Wobei Weiß- und Rotwein auch noch unterschiedlich kühl gelagert werden möchten. Je nach Bedarf ist ein Weinkühlschrank, ein Weinklimaschrank oder ein Weintemperierschrank die richtige Lösung.
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Warum ein Weinkühlschrank notwendig ist

Der klassische Kühlschrank unterscheidet sich vom Weinkühlschrank oder Weinklimaschrank in gleich drei wichtigen Punkten:

  1. der Kühlschrank vibriert - der Weinkühlschrank ist so aufgebaut, dass Wein vibrationsfrei gelagert wird
  2. der Kühlschrank bietet in der Regel nur eine bestimmte Kühlzone an - der Weinkühlschrank bietet mindestens 2 Zonen für Weiß- und Rotwein
  3. im Kühlschrank können Weinflaschen oft nur stehend gelagert werden - im Weinkühlschrank dürfen sie liegen

Gerade das Lagern im Liegen ist wichtig, um den Korken zu befeuchten und das vorzeitige Altern des Weins zu verhindern. Weinkenner schätzen dazu noch die Optik: Eine Reihe liegender Weinflaschen im 2 Zonen Weintemperierschrank wirkt schon ganz anders als eine Reihe stehender Flaschen.

Weinkühlschrank von GaggenauDie Vario Weinklimaschränke RW 464 und RW 414 von Gaggenau sind mit voll ausziehbaren Ablagen aus Aluminium und unbehandeltem Buchenholz ausgestattet. Zur Schonung der Etiketten sind die Buchenholzstäbe abgerundet. | Bildquelle: Gaggenau Hausgeräte GmbH

Wein ist außerdem lichtempfindlich. Im hellen Wohnzimmer ist die Weinflasche im Regal zwar dekorativ, aber der Geschmack des Weins leidet unter dem Licht. Ein dunkler, kühler Lagerort ist immer zu bevorzugen. Da die wenigsten Haushalte noch einen klassischen, feucht-kühlen Lagerkeller vorzeigen können, ist der Weinkühlschrank die passende Alternative. Der Einbau ist je nach Gerät vergleichsweise einfach. 

Weinkühlschrank, Weintemperierschrank, Weinklimaschrank - was darf es werden?

Wird nur sehr selten und nur kurz Wein gelagert, dann ist unter Umständen ein Side by Side Kühlschrank ausreichend - die Hersteller integrieren mittlerweile oft einen 2 Zonen Temperaturbereich, der weingeeignet ist. Mehr als drei oder vier Flaschen lassen sich dort nicht unterbringen.

Für Weinkenner ist ausreichend Platz entscheidend bei der Auswahl vom Weinkühlschrank. Der wiederum bietet Platz für Langzeitlagerung, ist eingeteilt in mehrere Zonen und bietet optimalerweise auch eine Temperierzone an. 2 Zonen sind für passionierte Rot- und Weißweintrinker minimum. Wer gern noch Champagner passend lagert, wird bei Geräten mit 3 Zonen fündig. Manche Hersteller bezeichnen den Weinkühlschrank auch als Weinklimaschrank. In der Regel wird es synonym gebraucht. Je nach Lagerbedarf kann der Weinklimaschrank die Ausmaße eines ausgewachsenen Kühlschranks annehmen. Hochwertige Modelle mit Preisen über 1.000,- Euro sind dafür so stylisch, dass sie auch im Wohnzimmer stehen können. Zum Einbau wird lediglich ein Stromanschluss benötigt. Alles Weitere erledigt der Weinklimaschrank mit seinen mindestens 2 Zonen vollautomatisch.

Nicht für die Lagerhaltung, aber für optimalen Trinkgenuss ist der Weintemperierschrank gedacht. Die Temperaturen im Weintemperierschrank lassen sich optimal auf Rot- und Weißwein einstellen. Der Weintemperierschrank ist in der Regel kleiner dimensioniert und passt im Einbau meist problemlos in die große moderne Küche - beispielsweise als Aufsatzgerät auf die Arbeitsfläche oder den Tresen. Im abgetrennten Esszimmer oder Essbereich macht er sich ebenfalls gut, auch hier gibt es Standalone Geräte, die ohne weiteren Einbau auskommen.

Die Experten der Fachfirmen für Küchengestaltung unterstützen bei der Auswahl vom passenden Weinkühlschrank, Weinklimaschrank oder Weintemperierschrank, beraten über die notwendigen mindestens 2 Zonen und den Einbau in die vorhandene Küche.

Dieser Artikel wurde erstellt von: Christian Märtel, Redakteur www.Moderne-Kueche.com